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fatma sagir

writer, scholar, journalist // Autorin, Wissenschaftlerin, Journalistin

Location icon Germany

Hier lesen Sie eine Auswahl an Texten von mir.

In meiner literarischen Arbeit widme ich mich derzeit in verschiedenen Texten den Themen Erinnerung, Selbst, Vergessen, Wandel und Sichtbarkeit an der Schnittstelle von Migration, Heimat, Rassismus und Identität.

Viel Freude beim Lesen und Hören.

Anfragen zu Lesungen, Moderation, Publikationen, Kulturprojektentwicklung, Kooperationen, Podcast,
Text- und Audioaufträgen email [email protected]

Instagram @fatimashandwriting
Instagram @fatima_scholar

academic work:
https://www.kaee.uni-freiburg.de/personen/sagir

Portfolio

Orte Dinge Menschen: Kurzprosa

Maviblau
05/28/2020
Solingen, das ist ein Ort...

27 Jahre sind seit dem Brandanschlag in Solingen vergangen. In einer fiktionalisierten Erzählung begibt sich Fatma Sağır zurück an diesen Tag, den 29. Mai 1993, an dem fünf Menschen ermordert wurden. Sie führt uns die Bilder des Terrors und den Schmerz vor Augen und fragt: Wie lange wird unsere Gesellschaft erinnern?

Maviblau
11/25/2019
Kein Ort

Unsere Gastautorin Fatma Sağır nimmt euch mit auf ihre persönliche Suche nach einem Ort der Erinnerung für ihren verstorbenen Vater - und damit nach Orten der Erinnerung für eine ganze Generation von Menschen, die einst als "Gastarbeiter*innen" nach Deutschland kamen. Wir fuhren jedes Jahr. In klapprigen Bussen, immer VW, einmal auch Ford.

Maviblau
09/21/2020
Dinge und Orte

Fatma Sağır Als Kinder konnten wir uns immer wieder, so wie es nur Kinder mit dieser Ausdauer tun können, über den Schriftzug auf unserem prall gefüllten Kühlschrank in der Türkei amüsieren. Wir sagten: Das ist zum Be-öm-meln.

The Freiburg Review. The Bilingual Literary Magazine. Volume 4.
09/01/2016
Flüsternd der Wind ...

Erinnerung und Vergessen und die Geschichte von Armenier-Hassan.

Essays/Kolumnen/Journalismus (Auswahl)

KONTEXT:Wochenzeitung
01/13/2021
Muslimische Bloggerinnen: Verkackt. Ob mit oder ohne Kopftuch.

"Und als ich dann auf dem T-Shirt der jungen Frau Marylin Monroe sah, hat mich das schockiert. Marilyn Monroe ist der Inbegriff von Sexyness und sinnlicher Weiblichkeit. Diese Frau aber trägt ein Kopftuch. Das war ein krasser Kontrast. Und diese vielen Luxusgüter, so viel Konsum, und auch das Lied von Jay-Z besingt Reichtum.

KONTEXT:Wochenzeitung
08/05/2020
Black Lives Matter: Zeit, Rassismus zu verlernen

Fatma Sagir, Jahrgang 1974, arbeitet am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie in Freiburg. Sie forscht zum Thema "Junge Muslime in der digitalen Kultur" und ist Stellvertreterin der Gleichstellungsbeauftragten für die Uni Freiburg. (red) Die Black Lives Matter Bewegung erreichte ihren traurigen Höhepunkt durch den Mord an dem schwarzen Amerikaner George Floyd während seiner Verhaftung durch einen weißen Polizisten.

KONTEXT:Wochenzeitung
09/02/2020
Corona mit Migrationshintergrund: Schuld sind die Kanaken

"Den Deutschen" konnte man Ballermann nicht verbieten. Auf "Heimaturlaub" aber sollte bitte verzichtet werden. Wenn sich Herr von Altenbockum einmal mit seiner Wortwahl befasst hätte oder gar der Lebenswelt von Migranten, dann wüsste er, dass Heimat durchaus etwas mit Sehnsucht zu tun hat. Dann wüsste er auch, dass es Deutsche gibt, deren Wurzeln nicht in Deutschland liegen.

Selection (earlier works) in English and German

Qantara
On the Connection between Nationalism and Cuisine

Interview with Zafer Yenal ​​ What food or dish is most discussed in Turkey? Zafer Yenal: Recently there was a discussion about Halloumi cheese: whether it belongs to the Cypriot Turks or the Cypriot Greeks, or to the Turks. Such topics are regarded as very essentialist.

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